Fazit Mobilfuchsjagd 2019

Ergebnisbericht-Bericht
Fuchsjagd 2019

 

Am 13. Oktober veranstaltete der OV-G53 eine Mobilfuchsjagd.

Der Start erfolgte von dem Parkplatz der Sportanlage der Gemeinde Remagen-Oedingen in Rheinlandpfalz. Der „Fuchs“ war DH0KAF, Helmut. „Fuchsstandort“ ( Ziel ) war in Adendorf bei der Burg Münchhausen in Nordrhein-Westfalen. Der „Fuchs“ hat um ca. 11:20 Uhr MESZ auf 144,200 MHz in AM mit ca. 8 Watt „MO“ gesendet. Am Start war Marita, YL von DH0KAF, Helmut, und hat die Teilnehmer um ca. 11:30 Uhr MESZ, in Abständen von 3 Minuten auf die freie „Wildbahn“ gelassen.

„Fuchsjäger waren folgende Team’s:

  • DG1KH, Rolf mit Thomas
  • DJ1CT, Christoph
  • DL1KGT, Gerhard mit Sigrid
  • DL8KSW, Sebastian mit Sandy
  • DO1KPE, Peter

Die Idealstreckenlänge war ca. 10,5km ( Garmin )

Die Ergebnisse sind folgende:

  • 1. Platz DG1HK, Rolf mit Thomas mit einer Traumkilometerzahl von 11km
  • 2. Platz DL1KGT, Gerhard mit Sigrid mit 14km
  • 3. Platz DO1KPE, Peter mit 17km
  • 4. Platz DL8KSW, Sebastian mit Sandy 22km
  • 5. Platz DJ1CT, Christoph mit 27km  

Das Wetter hat es gut mit uns gemeint, es hätte nicht besser sein können. Alle sind unfallfrei am Ziel angekommen und hatten ihren Spaß bei der „Fuchssuche“. Den Ausklang der Veranstaltung war ein gemeinsames Essen mit „Preisverleihung“ (jeder Teilnehmer bekam einen Preis“). So gegen 16:00Uhr MESZ verabschiedeten sich die Teilnehmer und freuen sich vielleicht schon auf die Mobilfuchsjagd 2020.

vy 73 de dh0kaf, helmut

 

Fazit Fieldday 2019

Fazit Fieldday 2019

„Klein, aber fein !“

Dieses Statement fasst im Wesentlichen den diesjährigen Fieldday nach überwiegender Meinung der Mitglieder/innen zusammen.

In der Tat erzwang der Kita-Neubau im Eingangsbereich des „Sportpark Süd“ – Geländes eine räumliche Konzentration auf die im westlichen Teil des Sportparks gelegene Grillhütte, in deren direkter räumlicher Nähe unser Funkzelt und das für den avisierten Funkspaß notwendige Equipment in Form diverser Antennenmasten am späten Freitag-Vormittag aufgebaut wurde.

Die groß dimensionierte Grillhütte bot auch Gelegenheit, das neu angeschaffte Banner des OV aufzuspannen und mit der weithin sichtbaren Aufdruck „Funkamateure Niederkassel“ – flankiert von 2 auffälligen Logos – von unserer Anwesenheit zu künden.

Die Mastspitzen unserer großen Doppel-Zepp-Antenne wurden zudem von Wolf, DK1ET, mit großen Trauben bunter Luftballons bestückt und sollten so Eye-Catcher für Spaziergänger und Besucher unserer Veranstaltung sein. Ergänzt wurde dieses Arrangement noch in augenfälliger Weise durch lange LED-Lichtschläuche am Mittelmast in den Nachtstunden, die von Rolf, DG1KH, zur Verfügung gestellt wurden.

Durch die vorbereiteten Abspannungen für die drei OV-Masten ging das Aufstellen dieser und das Hissen der Doppel-Zepp zügig vonstatten, ergänzt wurde diese für Kurzwelle ausgelegte OV-Antenne durch eine von Sebastian, DL8KSW, aufgebaute W3DZZ, der von Gerhard, DL1KGT, erstellte Slinky-Vertical und der von Christoph, DJ1CT, aufgespannten QRP-Norcal-Antenne.

Des weiteren baute Gerhard das nötige Equipment für HamNet-Betrieb und eine Web-SDR-Radio-Empfangsstation auf, mit deren Hilfe der Funkbetrieb in den Amateurbändern rund um den erst kürzlich im All geostationär verankerten Satelliten QO-100 verfolgt werden konnte.

Da dieses dritte Augustwochenende wieder ganz im Zeichen des „Internationalen Leuchtturm- und Feuerschiff-Wochenendes“ ( ILLW ) stehen würde, konnten schon am frühen Freitagnachmittag erste Funkkontakte mit Teilnehmern dieses Contestes getätigt werden.

Die nach Fieldday-Abschluss im OV-Logbuch für das „Club-Call“ DL0NDK eingetragenen mehr als 50 QSO‘s bestätigten die Kontaktfreudigkeit unserer Mitglieder und deren Lust am Funken. Die eingetragenen Logs der Funkkontakte weisen neben denen anderer aktiven OM‘s eine rege aktive Teilnahme von Wolf in der Betriebstechnik Telegrafie aus, während Sebastian in den langen Stunden seiner – zusammen mit Peter, DO1KPE, abgehaltenen – „Nachtwachen“ recht „fleißig“ in SSB tätig war.

Überraschend für uns alle war der Besuch unseres langjährigen Mitgliedes Jörg, DL6LS, der nach langen, langen Jahren der Abstinenz wieder Spaß am Fieldday im Allgemeinen und Funken im Besonderen fand und während der Fieldday-Tage sehr rege ebenfalls zahlreiche Funkkontakte im Sprechfunk-Modus abwickelte.

Neben Besuchen von OV-Mitgliedern konnte der OVV am Freitagnachmittag auch zwei Kids der OV-KidsGroup begrüßen, die mit ihren Eltern erschienen waren. Sehr zur Freude der Eltern und der anwesenden OM‘s / YL‘s konnten die Kids Fabian und Kolja in einigen QSO‘s unter dem Ausbildungs-Call ihre Fähigkeiten als vielleicht zukünftige Funkamateure unter Beweis stellen.

Nach dem eher arbeitsamen Freitag ließ sich der Samstag geruhsam an. Auch an diesem Tag waren vereinzelte Besucher sowie Thomas und Stefan aus der OV-KidsGroup mit Eltern gern gesehene Gäste – auch diese beiden Kids erfreuten alle mit ihren ersten KW-Gehversuchen im Äther.

Der Samstagabend stand traditionell ganz im Zeichen eines gemütlichen abendlichen gemeinsamen Grillens und, als Highlight des Tages, dem nachfolgenden Sked mit unseren Funkfreunden aus Brandenburg.

In der Niederkasseler Partnerstadt Premnitz an der Havel schlugen sich die Y-04-Mitglieder Michael, DL3RMH, sowie Dieter, DL2KXA, und Frank, DG1RTD, tapfer, um allen Anwesenden und Besuchern des Fieldday Gelegenheit zu kurzen Funkkontakten Richtung Osten zu bieten und hierdurch die freundschaftlichen Bande zu vertiefen.

Der Wettergott war unserem Fieldday wohl gesonnen und bescherte uns tagsüber angenehme Temperaturen und in der Nacht erholsame Kühle zur Regeneration – allerdings hat ihn wohl am späteren Sonntagnachmittag ein Gesinnungswechsel heimgesucht, denn kurz vor Beginn der Abbauarbeiten überraschten uns etwas länger anhaltende Regenschauern.

Bei harmonischer Stimmung an allen Tagen vergingen die drei Fieldday-Tage wie im Flug, für das leibliche Wohl sorgten gekühlte Getränke und die gemeinsamen Essen, die nachmittäglichen Kaffeetafeln erfuhren durch die von den YL‘s gespendeten Kuchen eine zusätzliche Bereicherung.

Christoph

DJ1CT OVV-G 53

Kiwi SDR Online

Kiwi SDR bei DL1KGT an einer GP WH55 Online

Der KiwiSDR ist ein Software-definiertes Radio, das an einen Seeed BeagleBone Green (BBG) Computer angeschlossen wird. Es ist verfügbar als das Board oder eine vollständigere Version einschließlich BBG, GPS-Antenne und Gehäuse mit der Software auf dem BBG vorinstalliert.
Der Kiwi unterscheidet sich von anderen SDRs. Es ist ein eigenständiges Gerät, das an Ihr lokales Netzwerk angeschlossen wird und auf das optional über das Internet zugegriffen werden kann. Mittels Browser wird eine Verbindung zur Benutzeroberfläche hergestellt. Die meisten anderen SDRs generieren rohe IQ-Daten und müssen direkt mit einem PC oder Laptop verbunden werden, auf dem OS-spezifische, installierte Software läuft.
Zu den unterstützten Browsern gehören Firefox, Chrome, Safari und Opera unter Windows, Linux und Mac. Eine Version der Schnittstelle für mobile Geräte befindet sich in der Entwicklung. Bis dahin funktioniert das Browser-Interface auf iPad- und Android-Geräten mit ausreichend großem Display. Der Kiwi unterstützt bis zu vier gleichzeitige Verbindungen mit jeweils eigenen unabhängig gesteuerten Audio- und Wasserfallkanälen. Eine Erweiterungsschnittstelle ermöglicht eine erweiterte Signaldecodierung direkt in der Browser-Schnittstelle, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss. Am beliebtesten ist der integrierte WSPR-Decoder. Der Kiwi enthält auch einen Software-definierten GPS-Empfänger, der zur Kalibrierung der SDR-Frequenz und der Tageszeit verwendet wird.

Du kannst jetzt auf der Website sdr.hu auf über einhundert KiwiSDRs zugreifen. Die Besitzer dieser Kiwis haben sie öffentlich zugänglich gemacht. Wir hoffen, dass Sie sich ihnen anschließen, besonders wenn Sie in einem interessanten Teil der Welt leben, wo noch kein Kiwi liegt (siehe Karte).

 

 

 

Beginne mit dem Zugriff auf einen öffentlichen Kiwi auf sdr.hu oder auf KwiSDR DL1KGT (http://dl1kgt.ham-radio-op.net:8073/). Du solltest eine ähnliche Webseite wie die folgende sehen. Hier verwenden wir die KwiSDR DL1KGT Station in Niederkassel. Wenn du die Meldung „Willkommen“ gelesen hast, blenden sie aus, indem du auf den eingekreisten Pfeil oben rechts im violetten Feld klickst.
Bitte tragen dein Rufzeichen oben rechts ein.!
Schaue auf die Wasserfallanzeige mit einem dunkelblauen Hintergrund. Die graue Frequenzskala darüber zeigt einen Bereich von 0 bis 30 MHz.  Der Wasserfall hat 14 Zoomstufen. Über der Frequenzskala befindet sich eine Sammlung von roten und grünen Signalmarkierungen und Bandbereichsindikatoren. Sie können auf die Labels klicken, um direkt auf diese Frequenzen abzustimmen. Die einzelnen Beschriftungen sind beim Zoomen einfacher zu lesen. Die Beschriftungen können vom Kiwi-Besitzer / Administrator bearbeitet werden, um Signale zu identifizieren, die lokal gehört werden.

Unten rechts befindet sich das Bedienfeld. Hier findest du alle wichtigen Bedienelemente: numerische Empfangsfrequenz, Empfangsmodus (AM, USB, CW, etc.), die Wasserfall-Zoomsteuerung (+/- Lupen, max. Ein- / Aus-Pfeile) und Anpassungen der Wasserfall-Farbkarte (WF max / min) Auch gezeigt ist ein S-Meter.

Nun lasst uns in die 40-Meter-Amateurfunkband für einen genaueren Blick hineinzoomen. Wähle im Menü „Select Band“ den Eintrag unter „Amateur“ mit der Angabe „40m“. Der Wasserfall ist jetzt viel näher herangezoomt und Signale sind leichter zu sehen. Klicke auf die Schaltfläche mit den Pfeiltasten nach links / rechts, um etwas weiter zu zoomen. Klicke auf die Schaltfläche „Spectrum“. Das obere Banner wird durch ein Spektrum-Display ersetzt, das die Signalstärke für jedes Wasserfall-Signal anzeigt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich zu synchronisieren. Du kannst in den Wasserfall, das Spektrum oder den Beschriftungsbereich klicken. Beachten bitte, wie der gelbe Durchlassbereich in der Frequenzskala folgt und die numerische Frequenz in der Systemsteuerung aktualisiert wird. Du kannst auch auf die Frequenzskala klicken und ziehen, und der Durchlassbereich wird gleichmäßig eingestellt. Die sechs – / + Tasten im Bedienfeld stellen die Frequenz in kontrollierten Schritten ein. Wenn der Mauszeiger über eine Schaltfläche bewegt wird, wird der Schrittbetrag angezeigt.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, mit der Oberfläche zu interagieren.  Zum Beispiel, Scrollen mit der Maus im Wasserfall scrollt, ohne die empfangene Frequenz zu ändern. Die vollständige Dokumentation ist hier.

Der Kiwi erlaubt Software- „Erweiterungen“, die über das Menü oben rechts im Bedienfeld ausgewählt werden. Es ist sicherlich möglich, die Kiwi-Audioausgabe vom Browser über eine „virtuelle Audiokabel“ -Anwendung und in traditionelle digitale Signalverarbeitungsprogramme (z. B. MultiPSK, Fldigi usw.) zu leiten. Aber wir wollten die Idee der Integration testen spezialisierte Signaldecoder direkt in die Browser-basierte Schnittstelle. Ohne die Notwendigkeit, zusätzliche Programme auf den Computer zu installieren. Aktuelle Erweiterungen sind: CW – Dekoder, Signalstärkediagramm, Signalintegrator, IQ-Display, Loran-C-Display und WSPR-Decoder. Weitere sind in Entwicklung.
Viel Spaß beim Testen

73 de Gerhard DL1KGT